Dienstwagen nutzen – ohne Steuern und Sozialversicherung?

Berlin (BDL) Ein Dienstwagen ist ein Fahrzeug des Arbeitgebers, das er dem Arbeitnehmer regelmäßig nicht nur für dienstlich bedingte Fahrten sondern auch zur privaten Nutzung oder für die Fahrten zwischen seiner Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte überlässt. Für den dadurch beim Arbeitnehmer entstehenden geldwerten Vorteil hat der Arbeitgeber eine Abgabe abzuführen. Diese wird regelmäßig pauschal ermittelt (1%-Regelung) und kann in bestimmten Fällen zu einer zu hohen Steuer- und Sozialversicherungsbelastung beim Arbeitnehmer führen.

Sobald der Arbeitgeber die elektronische Lohnsteuerbescheinigung an das Finanzamt übermittelt hat (spätestens 28. Februar des Folgejahres), scheidet eine Korrektur des Arbeitslohnes wegen eines Dienstfahrzeugs aus. Im Rahmen der persönlichen Einkommensteuererklärung kann eine zu hohe Steuerbelastung korrigiert werden.

Folglich sollte die sowohl für den Arbeitnehmer als auch seinen Arbeitgeber steuer- und sozialversicherungsrechtlich günstigste Ermittlung bereits im Laufe des Jahres, also bei der monatlich abzuführenden Lohnsteuer / Sozialversicherung erfolgen. Darauf weist der BDL Bundesverband der Lohnsteuerhilfereine hin.

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